Großer PID‑1‑Speicherverbrauch: Wie ein Ceph‑Loop, ein Kernel‑Race und glibc zusammenkamen
Auf mehreren Ceph‑Clusterknoten wuchs /sbin/init (systemd, PID 1) auf rund 70 GiB RAM an. Canonical Support fand die Ursache in einem Zusammenspiel aus fehlerhafter Ceph‑Orchestrierung, einem Kernel‑Race beim Mount‑Handling und dem Verhalten des glibc‑Allocators. Ein reproduzierbarer Testfall führte zu einem Kernel‑Patch, der in Ubuntu‑Kernel‑Releases eingearbeitet wurde.